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Markenartikler kämpfen gegen leere Geldbeutel

Markenartiklern stehen schwierige Zeiten ins Haus, prognostizieren die Herausgeber der „VerbraucherAnalyse 2003“, die Bauer Verlagsgruppe und Axel Springer.

Neben dem Vormarsch der Discounter, der Zunahme billiger Handelsmarken und sinkender Markentreue macht jetzt auch die wirtschaftliche Lage der deutschen Verbraucher den Absatz von Markenartikeln schwierig.

Rund 43 Prozent der Personen in einem Haushalt, so ermittelten die Marktforscher bei einer Umfrage unter 31.424 Teilnehmern, haben einen finanziellen Spielraum von unter 100 Euro monatlich. Vor zwei Jahren lag dieser Anteil noch bei 37 Prozent.

Nur noch knapp 17 Prozent der Haushalte haben 300 Euro oder mehr frei verfügbar; vor zwei Jahren waren es noch fast 21 Prozent.

Weitere 40 Prozent der Haushalte können zwischen 100 und 300 Euro ausgeben, das sind zwei Punkte weniger als vor zwei Jahren.

Der schrumpfende Spielraum der Haushalte hat tief greifende Auswirkungen auf die Hersteller von Markenartikeln und die werbetreibende Wirtschaft.

„Finanzschwache Konsumenten kaufen weit seltener im klassischen Lebensmittel-Einzelhandel ein, sind weniger markenbewusst und kaufen eher Handelsmarken beim Discounter“, sagte Wenzel.

Damit sei das mangelnde Einkommen ein weiteres Risiko für die Zukunft des Markenartikels. Die Werbewirtschaft beobachtet schon seit längerem den Trend zum Discounter und zu namenlosen Handelsmarken sowie die sinkende Markentreue der Verbraucher. Die Einschätzung, dass Markenartikel qualitativ besser sind, nimmt ab.

Bernd M. Michael schätzt, dass rund die Hälfte der 50.000 beworbenen Marken in Deutschland in den nächsten Jahren verschwindet.

Magenta exklusiv für Telekom

Die Deutsche Telekom hat eigenen Angaben zufolge ihren Markenauftritt in der Farbe Magenta erfolgreich vor Gericht gegen Nachahmer verteidigt.

Ein Telekom-Sprecher sagte in Bonn, der Bundesgerichtshof (BGH) habe anderen Unternehmen in der Branche Telekommunikation die Nutzung der Farbe Magenta untersagt.
Es bestünde Verwechslungsgefahr mit dem Auftritt der Telekom, da in der Öffentlichkeit die Farbe Magenta mit der Deutschen Telekom verbunden werde.

Der vom BGH entschiedene Fall geht auf eine Werbekampagne des Telekommunikationsanbieters Mobilcom zurück. Mobilcom hatte in den Jahren 1998 und 1999 in Anzeigen mit der Farbe Magenta für das eigene Unternehmen geworben und Kunden zum Wechsel von der Telekom aufgefordert. Die Telekom versucht seit Jahren vehement,
ihren in den 90er Jahren bei der Privatisierung entworfenen Markenauftritt mit der Farbe Magenta zu verteidigen.

Nach Unternehmensangaben verbanden zuletzt in Umfragen rund 70 Prozent der Befragten die Farbe Magenta mit dem Konzern.

USA tritt Madrider Markenabkommen bei

USA tritt Madrider Markenabkommen bei

Die Anmeldung einer Marke in den USA etwa von Deutschland aus (oder anderen Beitrittsstaaten) muss jetzt nicht mehr über das us-amerikanische Trademarkoffice laufen.

Das Madrider Markenabkommen ermöglicht es, etwa von Deutschland aus in allen anderen Beitrittsstaaten, beispielsweise Frankreich, Island oder Lichtenstein eine Marke anzumelden, ohne sich mit den dortigen landesinternen Regelungen und Marken-Gesetzen und
Sprachproblemen auseinandersetzen zu müssen.

Die Eintragung einer Marke kann nämlich für jedes dem Madrider Markenabkommen beigetretene Land über das Büro der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) in Genf einheitlich beantragt werden.

Dabei steht es dem Anmelder offen, zu entscheiden für welches Mitgliedsland er eine Marke beantragen möchte oder ob er seinen Antrag gar auf alle Mitgliedsstaaten ausdehnen möchte.

Dem Markenabkommen sind über 70 Staaten, hierunter die wichtigsten Industriestaaten beigetreten. Erst vor zwei Jahren war Japan beigetreten. Der Beitritt der USA war längst überfällig. Konnte man auch problemlos in vielen Überseestaaten Marken über die WIPO in Genf anmelden, war es zur Anmeldung einer amerikanischen Marke immer noch erforderlich, über einen amerikanischen Anwalt unmittelbar an die zuständige Behörde in Amerika heranzutreten. Dies wirkte sich nicht nur kostenmäßig negativ aus. Dies soll nun bald der
Vergangenheit angehören.

Die USA sollen am 2. November diesen Jahres wirksames Mitglied des Madrider Markenabkommens werden.

DaimlerChrysler ist die wertvollste Marke in Deutschland

DaimlerChrysler, Deutsche Telekom und Allianz:

So heißen die wertvollsten Marken in Deutschland.

Die Studie der Unternehmensberatung BBDO Consulting
ermittelte für den Stuttgarter Autobauer einen Wert von
25,3 Milliarden Euro, was den ersten Platz im Markenwert-
Ranking bedeutet. Im vergangenen Jahr lag der Konzern
noch auf Platz vier. Die Deutsche Telekom erreicht Platz
zwei mit einem Wert von 20 Milliarden Euro und der
Versicherungskonzern Allianz landete mit eine Wert von
15,8 Milliarden Euro auf Platz drei. Automarken sind bei
der diesjährigen Untersuchung allgemein die großen
Gewinner.
BMW stieg mit einem Wert von rund 16 Milliarden Euro
von Platz neun auf Platz sechs. Den größten Sprung
im Ranking machte nach Analyse der Forscher die
Deutsche Post. Sie kommt auf einen Wert von 8,8
Milliarden Euro, machte damit fünf Plätze gut und
rutschte in die Top Ten des Rankings. Zur Ermittlung
des Markenwert-Rankings untersucht BBDO Consulting
in Zusammenarbeit mit Bernd Wirtz von der Universität
Witten/ Herdecke die Unternehmen des Dax 30 und
die Euro-Stoxx-Werte.

DaimlerChrysler ist die wertvollste Marke in Deutschland

DaimlerChrysler, Deutsche Telekom und Allianz:

So heißen die wertvollsten Marken in Deutschland.

Die Studie der Unternehmensberatung BBDO Consulting ermittelte für den Stuttgarter Autobauer einen Wert von 25,3 Milliarden Euro, was den ersten Platz im Markenwert-
Ranking bedeutet. Im vergangenen Jahr lag der Konzern noch auf Platz vier.

Die Deutsche Telekom erreicht Platz zwei mit einem Wert von 20 Milliarden Euro und der Versicherungskonzern Allianz landete mit eine Wert von 15,8 Milliarden Euro auf Platz drei.

Automarken sind bei der diesjährigen Untersuchung allgemein die großen Gewinner.

BMW stieg mit einem Wert von rund 16 Milliarden Euro von Platz neun auf Platz sechs. Den größten Sprung im Ranking machte nach Analyse der Forscher die Deutsche Post. Sie kommt auf einen Wert von 8,8 Milliarden Euro, machte damit fünf Plätze gut und
rutschte in die Top Ten des Rankings.

Zur Ermittlung des Markenwert-Rankings untersucht BBDO Consulting in Zusammenarbeit mit Bernd Wirtz von der Universität Witten/ Herdecke die Unternehmen des Dax 30 und
die Euro-Stoxx-Werte.