BMW lizenziert Uhren

Laut Bericht hier von LicenseGlobal hat BMW eine Markenlizenz für Uhren und Smart-Uhren vergeben.

Lizenznehmer ist Fossil, die bereits ein umfangreiches Portfolio an Markenlizenzen hält. Zuvor lag eine Uhren-Lizenz bei der Ball Watch Company.

Das Lizenzgebiet ist weltweit.

Erste Produkte sollen 2019 auf den Markt kommen, die Lizenz läuft bis Ende 2013.

Distribution erfolgt über die PoS von BMW und das Einzelhandels-Netz von Fossil.

BMW lizensiert Brillen in Amerika

Aspex Eyewear, Inc. gab hier die Lizenz bekannt.
Sie umfasst optische und Sonnenbrillen.

Das Lizenzgebiet ist der gesamte Amerikanische Kontinent, Nord-, Mittel-, Süd-Amerika und die Karibik.

Ware soll im Frühjahr 2013 in die Läden kommmen.

Nach der Uhrenlizenz vergibt BMW damit zum zweiten Mal an einen eher kleineren Lizenznehmer.

BMW Uhren Lizenz

Nach vielen anderen Automarken kündigte nun auch BMW eine Lizenz für Uhren an.
Der Lizenznehmer ist die Ball Watch Company.

Für viele sind Uhren eine selbstverständliche Markenerweiterung von Autos. Technik, Design, Metall, Männer, Prestige, alles scheint zu passen.

Allerdings gibt es nur sehr wenige erfolgreiche Lizenzen. Wie viele Menschen kennen Sie, die Mercedes fahren? Und wie viele, die eine Mercedes Uhr tragen?

Eine der wenigen erfolgreichen Markendehnungen von Auto zu Uhr ist die legendäre Titan-Uhren-Serie von Porsche Design, eine Kollaboration mit IWC, aus den Achzigern.

Unter Anderen sind zwei Gründe für Scheitern auszumachen.

Der erste sind billige Merchandising Uhren. Häufig als Geschenkartikel produziert, verderben diese den seriösen Eintritt ins Uhrensegment.

Der zweite sind Markt-gegebene Preisgrenzen.
Wer gegen Marktführende Uhren-marken wie Rolex, Omega, Breitling und ähnliche auch im Preis antritt, muss mehr als eine Marke mitbringen.
Das haben auch Modemarken wie Calvin Klein und Armani lernen müssen.

BMW schult mit eigener Marken-Akademie

Was eine großartige Einrichtung:

„Die BMW-Group hat am Donnerstag ihre Marken-Akademie der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die vor drei Jahren gegründete Brand-Academy des Unternehmens soll das Verständnis für die drei Marken BMW, Mini und Rolls-Royce bei Mitarbeitern, Handelspartnern und Agenturen fördern.
In eintägigen Seminaren lernen Teilnehmer dort Grundwissen zu Marken im allgemeinen und die Ausrichtung der drei Unternehmensmarken kennen.

„Für den langfristigen Erfolg ist es unabdingbar, dass Mitarbeiter und Partner die unterschiedlichen Identitäten der Marken verstehen und die Differenzierungsmerkmale zum Wettbewerb kennen“, so BMW-Marketing- und Vertriebsvorstand Michael Ganal.

In dem firmeneigenen Institut im Norden Münchens werden jährlich etwa 2.500 Teilnehmer geschult. Der Großteil sind BMW-Führungskräfte.

Die BMW-Brand-Academy betreibt außerdem Grundlagenforschung und ist interner Dienstleister für die Marketingabteilungen des Automobilkonzerns.“

Nicht nur wird jeder Mitarbeiter auf die Marke(n) eingeschworen, jährlich verlassen 2.500 Botschafter der Marke das Institut.

Markenwerte in DAX und STOXX

Der Stern sinkt: DaimlerChrysler musste das Feld räumen.

Die wertvollste deutsche Marke kommt nun nicht mehr aus Stuttgart, sondern aus Bonn: Die Deutsche Telekom hat den Sprung von Platz drei auf Platz eins geschafft. DaimlerChrysler dagegen landete auf dem dritten Platz.

Dies ist das Ergebnis des Markenwert-Rankings der Dax-30-Unternehmen der BBDO Germany in Düsseldorf zusammen mit Bernd Wirtz, Professor für Markenmanagement an der Universität Witten/Herdecke.

BBDO-Chef Olaf Göttgens Fazit lautet: „Die Top-Ten sind dominiert von den Autoherstellern und Finanzdienstleistern. Die meisten wertvollen Marken kommen aus diesen Branchen und machen insgesamt die Hälfte der Top-Ten aus.“

Das ist auch logisch.
Denn gerade im Finanzdienstleistungsbereich ist die Marke entscheidend für die Kundenbindung, da es sich um immaterielle Produkte handelt.

Bei Autos dagegen zählt wie eh und je das Image und mit dem verbindet der Kunde eine bestimmte Produktqualität.

Die Top-Ten sind dieselben Kandidaten wie im vergangenen Jahr – nur auf anderen Plätzen.

„Im Langfristvergleich hat sich die Deutsche Post am besten entwickelt“, urteilt Göttgens. Als die Marken mit der stärksten Kontinuität lobt er DaimlerChrysler, Allianz, BMW und Deutsche Telekom.
Auch die Deutsche Bank bewegt sich seit vier Jahren stets zwischen Platz drei und vier.

Das Thema Markenführung nehmen die Unternehmenslenker immer ernster. Insbesondere weil die Bilanzvorschriften der EU vorsehen, dass bei Unternehmensverkäufen und
-übernahmen der Markenwert bilanziert werden muss.

Wirtz erwartet: „Wahrscheinlich werden die Unternehmen bald den Wert ihrer Marke in der Bilanz aufführen müssen.“ Damit wird sie einer der wichtigsten Werte des Unternehmens werden.

Hinzu kommt: Die Unternehmenslenker haben, so Göttgens, verstanden, dass die Produkte immer austauschbarer sind. Allein die Marke sei es, die für Konsumenten beim Kauf
oft ausschlaggebend ist. Die Handymarke Nokia hat es vorgemacht, erklärt BBDO-Chef Göttgens.

Nokia führt am Handymarkt – ohne dass es eine besondere technische Überlegenheit hierfür gebe.

Krass auch die Autos: „Beim Autokauf entscheidet zu 70 % allein die Marke, was gekauft wird,“ so der Düsseldorfer. Bestes Beispiel seien der VW Sharan, der Ford Galaxy und der Seat Alhambra, die fast baugleich sind – bis auf Kühlergrill und einzelne Designteile – und alle in Portugal gefertigt werden.
Dennoch: Der Sharan verkauft sich fast dreimal so gut wie der Alhambra, der Galaxy
liegt in der Mitte – obwohl der Sharan der teuerste ist.
Die Kosumenten wissen dies auch.
Wirtz ergänzt: Ähnliches gelte für die Premium-Geländewagen Porsche Cayenne und den VW Touareg.

Neu ist: „Auch Nicht-Konsumartikler und Handel entdecken jetzt das Thema Marke“, beobachtet Göttgens. Der Handelsriese Metro zum Beispiel leistet sich seit vergangenem Jahr zum ersten Mal in seiner Geschichte eine Printkampagne.

Marke Toyota ist mehr wert als Mercedes

Mercedes ist nicht mehr die wertvollste Automobilmarke der Welt.

Das ergibt sich aus der aktuellen Bewertung der Markenberatungs-Agentur Interbrand, NY.

Im bislang vierten Ranking hat sich Toyota mit einem Markenwert von 18,2 Mrd. Euro auf Rang neun vor den deutschen Rivalen geschoben. Der fiel mit einem gleich bleibenden Markenwert von 17,1 Milliarden Euro um einen Platz auf Rang elf zurück.

Dagegen verbesserte sich BMW um zwei Plätze auf Rang 17.

Außerdem schafften es Porsche (74) und Audi (81) erstmals unter die 100 wertvollsten Brands.

Als höchster Neueinsteiger kommt Siemens auf den Rang 39. Mit SAP (34), Volkswagen (48), Adidas (69) und Nivea (97) sind vier weitere deutsche Marken im Ranking vertreten.

Die größten prozentualen Wertsteigerungen aller Marken verzeichneten Apple, Samsung, HSBC,
Yahoo und Amazon.

Dagegen mussten Kodak, Nintendo, Nokia und AOL die höchsten Wertverluste hinnehmen.

Vier der fünf Top-Gewinner sind Marken aus dem Technologie-Sektor, während etablierte Brands wie Coca-Cola, Microsoft und Disney ebenfalls Markenwert einbüßten.

Mercedes ist die Marke mit den loyalsten Kunden

Die Stuttgarter Automarke Mercedes hat die loyalsten Kunden und damit den höchsten Anteil an potentiellen Wiederkäufern. Gefolgt von BMW, Lego und Coca Cola.

Das ergibt eine unter Markennutzern durchgeführte empirische Untersuchung der weltweit agierenden Dialogagentur Wunderman.

Für die Studie befragten die Kommunikationsspezialisten Konsumenten kategorieübergreifend zu ihrem markenbezogenen Kaufverhalten. Aus den Antworten und den daraus resultierenden Loyalitätsprofilen ermittelten die Forscher die Top Ten der Marken mit den loyalsten Kunden.

Das Ranking ist:

  1. Mercedes
  2. BMW
  3. Lego
  4. Coca Cola
  5. Singapore Airlines
  6. Pepsi
  7. Disney
  8. Ratiopharm
  9. Audi
  10. O2

Die neuen Analysetechnik (Brand Experience Scorecard) zeigt auch die konkrete Markenerfahrung in den einzelnen Branchen.

Zu den Branchen-Siegern zählen im Bereich Auto:

  1. Mercedes
  2. BMW
  3. Audi
  4. Toyota
  5. Ford

Airlines:

  1. Singapore Airlines
  2. Lufthansa
  3. Ryanair
  4. British Airways
  5. Air France

Pharma:

  1. Ratiopharm
  2. Bayer
  3. Roche
  4. Merck
  5. Aventis

Banken:

  1. Diba
  2. Dresdner Bank
  3. Deutsche Bank
  4. Citibank
  5. Commerzbank

Herkunftsland, eine Hilfe oder Bürde?

Es war einmal ganz einfach.

Amerikanisch sein war cool, aus Deutschland kamen die besten Autos und Hi-Fi kaufte man spätestens seit dem Walkman aus Japan.

Das ist natürlich eine Vereinfachung und dennoch hat das Herkunftsland signifikanten Einfluss auf die Beurteilung von Waren durch Konsumenten.

Nur, diese Beurteilungen scheinen sich immer schneller zu ändern.

„Made in Germany“ war über 100 Jahre ein unangefochtenes Qualitätssiegel, Amerika war über 50 Jahre groovy, cool oder hipp – je nach Altersgruppe – und Japan war 20 Jahre lang ein Synonym für Unterhaltungselektronik.

Amerika ist nicht mehr so cool – zumindest aus Sicht vieler Menschen.
NOP World, eine weltweite Marktforschungsgesellschaft aus New York, berichtet von abnehmender Popularität und vor allem abnehmendem Kauf US-Amerikanischer Marken außerhalb der USA.

Grundlage ist die jährliche Befragung von 30.000 Konsumenten in 30 Ländern.

Demnach erleiden US-Marken wie Coca-Cola, Microsoft, Nike und McDonald’s Vertrauensverlust bei Konsumenten, da der abnehmende Respekt vor der Amerikanischen Kultur auf sie abfärbt.

Natürlich ist die Amerikanische Lebensart immer noch für viele Menschen attraktiv, es gibt kaum Boykotte oder massive Einbrüche. Es gleicht mehr einer Erosion.

Andere Länder steigen auf.
China und Korea gewinnen an Prestige mit dem Erfolg der dortigen Hersteller wie Legend, Samsung oder LG. Und diese wiederum profitieren vom Prestigeanstieg ihres
Herkunftslandes.

Im Zuge der Globalisierung haben sich viele Marken von ihrem Herkunftsland verabschiedet. „Made by BMW“ statt „Made in Germany“, aus „British Telecom“ wurde
„BT“ und die meist als Englisch bezeichnete Bank „HSBC“ hieß mal „Hongkong and Shanghai Banking Corporation“.

Eine regelmäßige Überprüfung der Relevanz für und des Einfluss des Herkunftslandes auf eine Marke ist nötig.

Marken in China

Was findet die zukünftige Elite cool?

Chinas Studenten haben eine Schwäche für deutsche Marken.

Das ergab eine Umfrage bei 1 200 Hochschülern in Peking und Shanghai. Auf der Liste der Lieblingsmarken erreicht Adidas immerhin den dritten Platz. BMW ist nach dem
Urteil der Jungakademiker die coolste Automarke, noch vor Mercedes und auch vor Volkswagen, dem ausländischen Hersteller mit der längsten Fertigungstradition im Reich der Mitte.

Auf Platz eins des Marken-Rankings steht Nike. Danach folgt Sony.
Auf den weiter hinten liegenden Plätzen rangieren so prominente amerikanische Global Player wie Microsoft, IBM und Coca Cola.

Bei der Auswertung fanden die Marktforscher auch zahlreiche Hinweise für eine optimistische Grundstimmung.

72 Prozent der befragten chinesischen Studenten sieht der Zukunft positiv entgegen. „Mehr als jede andere Gruppe sind diese Menschen auch bereit, das Leben nach ihren
Vorstellungen zu gestalten“, meint der Verleger Huang Hung, der zusammen mit der PR-Agentur Hill & Knowlton und Sinomonitor International die Trendstudie „Cool Hunt“ durchgeführt hat.

Es verwundert daher auch nicht, dass 64 Prozent der Jungakademiker nach dem Studium eine Karriere in der Selbständigkeit anstreben – vor allem in Shanghai.