Starbucks Lizenz

Wie in diversen Medien berichtet, vergibt Starbucks eine Lizenz an Nestle für sein off-trade Geschäft, das etwa 1,8 Mrd US § Umsatz generiert.

Nestle zahlt für die Starbucks Lizenz 7,1 Mrd. US§.

Die Lizenz gilt nur für verpackte Produkte und schließt explizit Trinkfertigen Kaffee, Tee und Fruchtsäfte aus.

Starbucks erhält neben der Barzahlung weitere Lizenzgebühren plus Umsatz aus Produktverkauf.

Starbucks Kaffee-Kapseln

Laut Medienberichten arbeitet die Bergisch-Gladbacher Krüger GmbH nun mit Starbucks. Die Kooperation gilt weltweit.

Krüger, Europäischer Marktführer bei Instant-Produkten, und Starbucks werden Kaffee-Kapseln und -Maschinen anbieten.

Kaum eine Marke erzielt höhere Preise pro Gramm Kaffee als Starbucks. Und in der Popularität schlagt Starbucks wahrscheinlich sogar Nespresso. Zumindest in den USA.

Für Starbucks bedeutet dies jedoch ein weiterer Schritt weg vom frisch zubereiteten Kaffee. Vom Service zum Do-It-Yourself.

Starbucks: Melodien für Millionen

ASW berichtet vom Starbucks Erfolg beim Brand Entertainment:

„Nach großen Erfolgen im Vertrieb von Musik denkt man bei der Kaffeehaus-Kette Starbucks auch über den Verkauf von Filmen nach. Das sagte Ken Lombard, President of Starbucks Entertainment, der britischen Zeitung Guardian. Noch steuert die Musiksparte nur einen kleinen Teil zum Gesamtumsatz des Unternehmens bei. Doch das soll sich ändern – Lombard will das Geschäft mit Musik und Filmen zu einem wesentlichen Standbein von Starbucks ausbauen.

Auftrieb erhielten diese Visionen durch die Erfolge einer Starbucks-CD bei den diesjährigen Grammy-Verleihungen. Das Album „Ray Charles’s Genius Loves Company“, das von dem Label „Starbucks Hear Music“ initiiert worden war und sich über 720 000 mal verkaufte, räumte
gleich acht Grammys ab, darunter die Preise „Best Album of the Year“ und „Best Record of the Year“.
Dies sei ein „historischer Moment“ für das Musik-Team von Starbucks gewesen, „das Zeichen,
dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte Lombard.

Starbucks war in den 70er-Jahren als Kaffeemarke gestartet, entwickelte sich dann aber zu einer der größten Gastronomie-Ketten der Welt. Heute besuchen jede Woche 34 Millionen Menschen die rund 9 500 Starbucks-Cafés in aller Welt. Mit 18 Kundenbesuchen pro Monat
und einem durchschnittlichen Kundeneinkommen von 55 000 Dollar würde Starbucks auf Anhieb jedes andere Handelsunternehmen der Welt ausstechen.

Neue Regeln der Namensgebung

Wenn Sie gerade ein neues Produkt oder eine neue Marke auf den Markt bringen wollen,
und sich mit dem neuen Namen beschäftigen, und das Internet dafür relevant ist,
(ist es das nicht immer?) dann lesen Sie bitte folgenden frei übersetzen Artikel von Seth Godin.

Hier der Artikel:

„Lange Zeit mochte ich meinen Namen nicht. Ich verbrachte über 30 Jahre damit, meinen Vor-
und Nachnamen zu buchstabieren, in der Schule genauso wie am Telefon.

Heute bin ich natürlich dankbar, dass mein Opa meine Oma überstimmte, als sie mich Scott nennen wollte.

Scott ist ein schwerer Name in der Google Welt. Mark ist noch härter und Michael wahrscheinlich am härtesten.

Wir hatten eine Menge Probleme, als wir Squidoo benannten. Als ich den Prozess einem Freund beschrieb, fiel mir auf, dass dies für alle gilt, die einen Namen für ein neues Produkt oder einen neuen Service suchen.

Hier also unsere Lehren:

Vor langer Zeit sollte ein Name die Essenz einer Markenposition widerspiegeln. Er sollte ein USP liefern und somit Überlegenheit. International Business Machines und Shredded Wheat waren
großartig zu der Zeit.

Schnell wurde klar, beschreibende Namen sind zu generisch.

Also sollten schützbare Namen einen zweiten Sinn haben, den der Inhaber selbst bestimmte und für immer behielt. Deshalb ist „Jet Blue“ besser als „Southwest“ und „Starbucks“ besser als “Dunkin’ Donuts”.

Naming Firmen blühten auf, die für Kreationen wie Altria Hundert Tausende von Dollars in Rechnung stellten.

Dann kamen Domains. Plötzlich bezahlten Firmen 300.000 $ für die Domain googles.com. Der Grund war die Einzigartigkeit der Domain und das einfache Gefunden-werden.

Ich glaube, diese Regeln haben sich geändert seit Google.

Wenn Sie Jet Blue oder Ikea oder eine andere Marke suchen, ist es ebenso wahrscheinlich, dass Sie die Marke „googeln“, wie dass Sie die Domain raten und im Browser eingeben.

Das bedeutet, den perfekten Namen zu haben ist toll, aber viel, viel wichtiger ist, bei Google gefunden zu werden. Also so etwas wie eine Marken-immanente Suchmaschinen-Optimierung.

Flickr ist ein guter Name, ebenso 37signals. Der der Designfirma „Number 17“ ist es nicht.

Answers, About, Hotels und Business sind alles tolle URLs, aber ohne das “dot com” funktionieren sie nicht.

Suchen Sie in Yahoo nach Radar und Sie werden das gleichnamige Magazin nicht finden. Und wenn Sie nach simple suchen, taucht die sehr teure Website simple.com nicht auf.

Ein Blog wird unter dem Namen Doc, Scoble oder Seth besser gefunden, als mit Mike’s Blog.
Das klingt einfach? Natürlich, aber immer noch werden Bücher „Chip Kidd, Work: 1986-2006, Book One“ betitelt.

Was ist also Ihre erste Aufgabe?

Finden Sie einen Namen, der nahezu keine Suchergebnisse bei Google produziert. Die einzigen Englischen, die wir für Squidoo bekamen, waren für Fischköder, von dem wir sechs Dutzend kauften, doch das ist eine andere Geschichte.

Eine weitere Entwicklung ist die Explosion von einzigartigen Kunstnamen mit einer Struktur, die bereits Ausdruck verleiht. Neueren Kunstnamen fehlen Buchstaben wie in Flickr.
Das „oo“ ist ein großartiger Weg, etwas über eine Web-Firma auszudrücken.
„HRKom“ klingt nicht nach derselben Firma wie „Jeteye“.

Das ist alles irrational, künstlich, modisch und wichtig.
Altria, Achieva, Factiva und Kalera klingen alle wie Namen, die von Kreativfirmen ersonnen wurden. Das ist ein gutes Signal an Wall Street, aber nichts für Ihr Kind oder Ihre neue Website.

Nach der Begrifflichkeit ist das nächste, woran Sie der Name erinnert.
Die Struktur, der Klang, die Erinnerungen …. all das geht ein in die Kreation eines neuen Namens.

Starbucks besteht aus zwei Wörtern, die nichts mit Kaffee zu tun haben und die Referenz zu Moby Dick entgeht den meisten. Aber mit der Zeit machten Schriftzug, Klang und die Einzigartigkeit das Wort fast perfekt als Marke.

Also, mit Hilfe des fantastischen Service NameBoy (auch ein toller Name) fand ich Tausende verfügbare Namen, die alle gut klangen und einzigartig waren. Es dauerte über einen Monat.
Zwischendurch hätte ich beinahe FishEye.com gekauft, aber der Besitzer (ein Charter Boot Besitzer auf den Cayman Inseln) wollte nicht.

Als Letztes muss ich Ihnen das folgende mitgeben:
Sie müssen den neuen Namen intern verkaufen.
Zwei Dinge gilt es dabei im Kopf zu behalten:

1. Nutzen Sie keinen Platzhalter

Ihre Mitarbeiter werden sich darin verlieben.
Finden Sie Ihren Namen, benutzen Sie ihn, fertig!
Wir hatten einen Platzhalter, ich musste ihn ändern und jeder hasste den neuen Namen. Wochenlang! Heute fühlt es sich an, als wäre nie etwas anderes da gewesen.

2. Hören Sie nicht darauf, was Ihre Freunde, Nachbarn und Kollegen zum neuen Namen sagen.

Der wesentliche Punkt der „zweiten Bedeutung“ ist die Irrelevanz des ersten Sinnes. Und die Kommentare sind besonders überflüssig, wenn Sie ein Wort ohne bisherigen Sinn gewählt haben.

Nach einiger Zeit, überraschend wenig, wird Ihr einzigartiges Wort, insbesondere wenn es richtig klingt, das Ein und Alles sein.“

Apple wächst am stärksten

Apple, Erfinder des iPod, ist die am schnellsten wachsende Marke in der Welt. Internet Marken
Google, Amazon, Yahoo! und eBay folgen und schieben bekannte, starke Marken wie Coca Cola von der Liste der Top 20.

Laut der Marketing Beratung Vivaldi Partners und Forbes steigerte Apple seinen Markenwert um 38% in den letzten vier Jahren, hauptsächlich durch den iPod.

Der PDA mit Telefon und Email, Blackberry, und die Suchmaschine Google liegen auf Platz zwei
mit 36% Wachstum, Amazon and Yahoo! auf vier und fünf, mit 35% respektive 33%.

Marken wie Coca-Cola und McDonald’s, die sehr stark in Werbung investieren, schafften es
nicht einmal unter die Top 20. Nike kam auf den 16. Platz und Toyota, mit dem höchsten Markenwert von US $ 25,8 Milliarden, auf Platz 17.

Rang, Marke und Wertsteigerung:

  1. Apple 38%
  2. Blackberry 36%
  3. Google 36%
  4. Amazon 35%
  5. Yahoo! 33%
  6. eBay 31%
  7. Red Bull 31%
  8. Starbucks 24%
  9. Pixar 23%
  10. Coach 22%

Bekannteste Marke der Welt gekürt

Google ist die bekannteste Marke der Welt.

Nach einem von Interbrand in Zusammenarbeit mit der Zeitschrift Businessweek veröffentlichten Ranking der 100 einflussreichsten Marken des Jahres 2003, hat die Suchmaschine die größte Popularität.

Platz zwei belegt die Computermarke Apple, gefolgt vom Automobilkennzeichen Mini.

Coca-Cola, Samsung und Ikea kamen auf die Ränge vier bis sechs, gefolgt von Nokia, Nike,
Sony und Starbucks.

In der Region Europa & Afrika kann sich das schwedische Möbelhaus Ikea über die Popularität
seiner Marke freuen.

Die Fluglinie Virgin und der Handyhersteller Nokia folgen auf den Plätzen zwei und drei.

Die deutsche Automarke BMW wurde an fünfter Stelle gelistet.

Erstmalig auch unter den bekanntesten zehn Marken war der Fußballclub Real Madrid auf Platz Nummer sieben.

Apple wurde in den USA und Kanada zum bekanntesten Kennzeichen gekürt, gefolgt von der Marke des Discounthändlers Target.

In der Asien-Pazifik-Region waren es Sony, Samsung und Toyota, in Lateinamerika kam die Zementmarke Cemex, gefolgt von Corona und Bacardi auf den ersten Platz.

An der Umfrage konnte sich jeder beteiligen, der einen Internetzugang hatte.
Insgesamt stimmten 4.000 Person ab.